Einen guten Artikel für die Homepage, den Blog oder das eigene Magazin zuschreiben, ist aufwändig. Es ist teils ein mühsamer Prozess, der mit viel Recherche, dem Schreiben und natürlich auch dem Redigieren des Beitrages verbunden ist. Ist der Beitrag fertig und veröffentlicht, dann soll er natürlich von vielen gelesen und geteilt werden, sowie bei den Suchmaschinen weit vorne stehen. Doch das ist nicht immer der Fall! Ursachen warum das so ist, gibt es viele. Es kann schon bei der Themenrecherche anfangen. Aus diesem Grund zeige ich dir in diesem Beitrag, wie du anhand einer Frage und einer tiefergehenden Themenrecherche schon vor dem Schreiben deine Chancen auf viele Leser und vordere Plätze bei Google erhöhst.
Schau dir deine Konkurrenz
Wenn du ein Thema oder ein Keyword gefunden hast, zu dem einen Beitrag schreiben möchtest, so solltest du dir vorher eine Frage stellen:
Kann ich einen besseren Beitrag als in den TOP-10 bei Google schreiben?
Um diese Frage zu beantworten, untersuchst du die ersten zehn Ergebnisse bei Google zu deinem Suchwort. Schau dir an, wie lang, wie umfangreich und wie hochwertig die Beiträge sind. Sind viele hochqualitative Beiträge auf den vorderen Plätzen bei Google, so hast du nur eine Chance bei Google nach vorn zukommen: Dein Beitrag muss noch besser und umfangreicher als anderen werden. Du solltest bei deinem Thema weiter in die Tiefe gehen, mehr Details liefern und Inhalte z.B. per Video aufbereiten. Ziel ist es, dass du dich von der Konkurrenz durch höhere Qualität unterscheidest. (Ähnelt dein Beitrag stark den anderen, so hast du hier Potential und auch deine Zeit verschenkt. Google belohnt Qualität, nicht Mittelmaß.)
Deine Antwort auf meine Frage kann damit entweder “Ja” oder “Nein” lauten. Bei “Ja” entwickelst du die Idee zu deinem Beitrag weiter. Bei “Nein” solltest du die Idee oder dein Thema überdenken.
“W-Fragen” statt “Keywords”
Hast du dich entschieden deinen Beitrag zu schreiben, so kommen an diesen Punkt – nach klassischen Methoden – Keywords ins Spiel. Sie bestimmen in welche Richtung dein Beitrag geht und was du schreibst. Jedoch sind Keywords immer mit einem Risiko verbunden, denn du musst die Suchabsicht der Suchenden erst hinein interpretieren. Du beantwortest die Frage: Was wollte der Suchende? Verwendest du anstatt der Keyword W-Fragen, so entfällt das Hineininterpretieren und kannst bessere Beiträge erstellen.
Was sind W-Fragen? W-Fragen sind einfach Suchanfragen, die mit Frage-Wörtern beginnen. Hinter jeder Frage steckt eine Absicht und auch ein Bedürfnis. W-Fragen helfen dir, da der Suchende seine Absicht schon verraten hat.
Ein Beispiel: Wenn ich nach “abnehmen” oder “wie nehme ich ab?” suche, erhalte ich unterschiedliche Ergebnisse. Bei der Suchfrage “abnehmen” wird mir die Apotheken Umschau, Fit For Fun und Elle angezeigt. Bei der Suchanfrage “Wie nehme ich ab?” sehe ich Got Big, Wunderweib und eine Reihe Videos. Daran siehst du dass Google trotz der Ähnlichkeit der Suchanfragen unterschiedliche Ergebnisse liefert. Hier deine Chance, denn auf W-Fragen antworten noch wenige.
Übrigens: W-Fragen entstehen unter anderem durch die Voice-Search. Smartphone-User die mit ihrem Assistenten reden, stellen diesem mittlerweile Fragen und der Assistent antwortet auch. Diese Fragen haben massiven Einfluss auf die Suchergebnisse bei Google und das Beste: Du kannst diese Suchanfragen einsehen.
Wie wendest du die W-Fragen-Technik an?
Um herauszufinden, welche Fragen sich Nutzer zu einem Thema stellen, nutzt du ein W-Fragen-Tool. Du findest du diese über Google. Sie bauen alle auf den Google Suggest Ergebnissen auf.
In meinem Beispiel verwende ich wieder das Wort “abnehmen”, nun schaue ich mir die W-Fragen-Ergebnisse an und prüfe, welche Frage sich für einen Beitrag eignet.
